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Spielregeln KUBB

01.08.2012 | Kategorie: Verein, Veranstaltungen| Autor: es

Ein altes skandinavisches Spiel hat sich zum beliebten Gesellschaftssport entwickelt. Unser Verein hat das "Spiel der Wikinger" auf seinen Familienfreizeiten lieben gelernt. Kubb vereinigt Teamgeist und Strategie mit geselligem Beisammensein.

Kubb - ist ein Wurfspiel aus Holz und nicht nur in Schweden unglaublich populär. Es wird von zwei Mannschaften auf einer Fläche gespielt die 5 x 8 Meter groß ist. Die Mannschaften stehen sich ähnlich Schachspieler an den Basislinien (die 5 Meter-Linie) gegenüber. Jeweils 5 Kubbs (Holzklötze) sind auf den Basislinien aufgestellt, der König steht in der Mitte des Spielfeldes. Nun gilt es alle Kubbs des gegnerischen Teams mit gezielten Würfen umzuwerfen. Zuletzt muss der König in Feldmitte abgeworfen werden.

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Was braucht es zum Kubb?

  1. 1 König (1)
  2. 10 Kubb (2)
  3. 6 Wurfhölzer (3)
  4. 4 Eckstäbe (4)
  5. 1 Spielfeld 5 x 8 m

Spielverlauf

Beide Mannschaften nehmen hinter ihren Kubbs Aufstellung. Ziel ist es, die Kubbs der gegnerischen Mannschaft mit den Wurfhölzern umzuwerfen. Beim Werfen steht man hinter der Basislinie. Das Wurfholz wird am Ende angefasst und gerade von unten geworfen. Das Holz zu schleudern ist nicht erlaubt.

Sind alle Wurfhölzer geworfen, werden die umgeworfenen Kubbs durch die andere Mannschaft von der Basislinie in das gegnerische Feld geworfen. Dort werden sie an der Stelle aufgestellt, wo sie liegen bleiben (sogenannte "Feldkubbs"). Sollten Kubbs beim Werfen aus dem Spielfeld rollen, darf der Wurf wiederholt werden. Passiert dies mit einem Kubb das dritte Mal, kann die andere Mannschaft den Feldkubb im eigenen Feld aufstellen wo sie will, allerdings mindestens im Abstand einer Wurfholzlänge zum König.

Feldkubbs werden erst aufgestellt, wenn alle Kubbs zurückgeworfen sind. Wird beim Zurückwerfen der Kubbs ein anderer, bereits geworfener Feldkubb direkt getroffen, werden diese beiden Feldkubbs übereinander gestellt. Bei direktem Treffer eines Kubbs an der Basislinie wird der Feldkubb direkt vor den Basiskubb gestellt.

Kubb Spielfeld

Nun muss die Mannschaft zuerst alle Feldkubbs im Feld der gegnerischen Partei abwerfen. Erst wenn sie es schafft diese umzuwerfen, darf sie auf die Kubbs an der Grundlinie werfen. Wird ein Kubb an der Grundlinie umgeworfen obwohl noch Feldkubbs stehen, gilt dieser Kubb als nicht getroffen und wird wieder aufgestellt.

Schafft es eine Mannschaft nicht alle Feldkubbs in einem Zug umzuwerfen, wird die Abwurflinie der gegnerischen Partei beim nächsten Durchgang auf den Kubb vorverlegt, der am dichtesten an der Grundlinie steht. Umgeworfenen Feldkubbs werden aus dem Spielfeld geräumt, die stehengebliebenen Feldkubb dienen solange als Abwurflinie bis sie vom Gegner umgeworfen sind. So geht es dann immer weiter, bis eine Mannschaft alle Feldkubbs und alle Kubbs an der gegnerischen Basislinie umgeworfen hat. Nun darf sie den König abwerfen - und hat gewonnen sobald dieser umfällt.

Spielende: Eine Mannschaft hat gewonnen, wenn sie alle Kubbs im Spielfeld und an der Grundlinie - und danach den König mit den sechs Wurfstäben umgeworfen hat. Fällt der König aus gleich welchem Zufall vor dem regulären Spielende, ist das Spiel ebenso beendet. Verloren hat, wer den König mit Wurfholz oder Kubb umgeworfen hat.